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Endlich schwanger - was passiert nun mit meinem Körper?

Endlich schwanger – und was passiert jetzt? 

Ein Überblick über die wichtigsten Etappen Ihrer Schwangerschaft mit Tipps und Tricks für den Alltag.

 

1. bis 4. Woche:

Auch wenn von außen noch nichts zu erkennen ist, laufen in den ersten Wochen der Schwangerschaft im Verborgenen bereits wichtige Prozesse im weiblichen Körper ab. Von der Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter, über die Entwicklung der Plazenta und den ersten Veränderungen im Hormonhaushalt haben Sie eventuell kaum etwas mitbekommen. Und doch läuft Ihr Körper bereits auf Hochtouren und ist damit beschäftigt, alles für die Schwangerschaft bereit zu machen.

Erste Anzeichen einer Schwangerschaft können neben dem ausbleiben der Menstruation schmerzende und geschwollene Brüste, starke Müdigkeit und Erschöpfung, eine veränderte Geruchsempfindlichkeit oder auch leichte Schmerzen im Unterbauch (Einnistungsschmerz) sein.

Gönnen sie sich in den ersten Wochen viel Ruhe und hören sie darauf, was Ihr Körper gerade braucht.  

5. bis 8 Woche:

Zwischen der fünften und achten Schwangerschaftswoche beginnt das Herz Ihres Babys zu schlagen. Meist findet in diesem Zeitraum die erste umfassendere Untersuchung beim Gynäkologen statt und Sie können den Herzschlag ihres Kindes auf dem Ultraschallmonitor zum ersten mal hören. In den folgenden Wochen werden viele lebenswichtige Organe angelegt und bilden sich nach und nach aus. 

Durch die Hormonumstellung kann es insbesondere in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten zur sogenannten Morgenübelkeit kommen. Ist die Umstellung abgeschlossen, legen sich die Symptome in der Regel wieder. Eine länger andauernde Übelkeit mit sehr häufigem Erbrechen sollte unbedingt ärztlich überwacht und behandelt werden.

 Tipps gegen die Morgenübelkeit:

- nehmen Sie am besten viele kleine, über den Tag verteilte Mahlzeiten ein

- vielen Frauen hilft es morgens, bereits vor dem Aufstehen etwas zu sich zu nehmen. Stellen Sie dafür ein paar kleine Snacks (Nüsse, Obst, oder Kräcker) neben ihrem Bett bereit.

-versuchen Sie, in der ersten Zeit vermehrt säurearme (basische) Lebensmittel zu sich zu nehmen und fettiges, stark gewürztes Essen zu vermeiden.

- trinken Sie magenberuhigende Kräutertees

- vermeiden Sie Umgebungen, in denen sie starken Gerüchen ausgesetzt sind

9. bis 12 Woche

Ihr Kind ist mittlerweile etwa zwei Zentimeter groß, verfügt über alle Gelenke und beginnt, diese vermehrt zu bewegen. Alle Organe sind zu diesem Zeitpunkt angelegt.

Am Ende der 12 Woche ist Ihr Kleines bereits etwa 4 cm groß und sieht schon aus wie ein kleiner Mensch. Die Sensible Phase ist abgeschlossen und viele werdende Eltern entscheiden sich zu diesem Zeitpunkt dazu, die tolle Neuigkeit mit allen zu Teilen.

Durch die Vergrößerung des Blutvolumens und die Erhöhung des Flüssigkeitshaushaltes im Körper arbeitet Ihr Herz-Kreislauf-System auf vollen Touren. 

Vielleicht merken sie schon, dass sie bei körperlichen Aktivitäten (z.B. Treppensteigen) schneller aus der Puste geraten als gewohnt, oder fühlen sich häufiger müde und abgeschlagen.

Bei der Einnahme von Medikamenten ist besonders in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft besondere Vorsicht geboten. Vor der Einnahme, aber auch beim Absetzten eines Medikamentes sollten sie dringend Rücksprache mit ihrem Hausarzt halten. Sie wünschen sich, dass Ihr Ungeborenes keinen schädigenden Einflüssen und Risiken ausgesetzt ist. Um dies zu gewährleisten, sollten sie folgende Dinge während ihrer Schwangerschaft meiden:

- Haare färben

- Häufiges lackieren von Finger- und Fußnägeln

- Impfungen/Einnahme von Medikamenten ohne ärztliche Rücksprache

- Verzehr von Rohmilchprodukten, rohem Fleisch oder Fisch

- Rauchen und Alkoholkonsum (versteht sich von selbst)

Falls Sie bei ihrer Arbeit mit Gift- und Gefahrenstoffen in Berührung kommen oder anderen Risiken und Belastungen ausgesetzt sind, die Ihr Kind gefährden könnten, kann Ihr Arzt Ihnen ein individuelles Beschäftigungsverbot erteilen. Sie werden dann bis zum Beginn des regulären Mutterschutzes von der Arbeit freigestellt oder dürfen nur noch Teilbereiche ihrer Arbeit ausführen.

13. bis 17. Schwangerschaftswoche:

Ab der 15. Schwangerschaftswoche sind die Genitalien Ihres Kindes so weit entwickelt, dass das Geschlecht bei der Ultraschalluntersuchung meist schon bestimmt werden kann. Zwischen der 15. und 20. Woche können viele Frauen auch bereits die ersten Kindsbewegungen spüren. Ihr Kleines wächst stetig und mit ihm Ihr Bauch. 

Um Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen, können Sie die Haut ihres Bauches und angrenzende Gebiete mit hautpflegenden Ölen massieren. Dies fördert die Durchblutung und kann die Elastizität der Haut verbessern. 

Falls sie sich die Unterstützung und Begleitung durch eine Hebamme wünschen, sollten Sie sich möglichst frühzeitig darum kümmern. 

18. bis 22. Schwangerschaftswoche:

Ihr Baby ist nun etwa 12 cm groß und bewegt sich aktiv im Fruchtwasser. Die Bewegungen ihres Kindes werden nun mit jedem Tag stärker zu spüren sein. 

Ihr Baby hat seinen eigenen Schlaf-Wach-Rhythmus und es kann durchaus vorkommen, dass es Sie mitten in der Nacht mit seinen wilden Strampelbewegungen wachhält.

Mit Beginn des 5. Schwangerschaftsmonats dürften die meisten Beschwerden von den Anfängen der Schwangerschaft endgültig verschwunden sein. Viele Frauen fühlen sich in dieser Zeit wieder fitter und aktiver und können die Schwangerschaft richtig genießen. 

Besprechen Sie mit ihrem Partner, wie sie sich die Geburt ihres Kindes wünschen und informieren sie sich über Krankenhäuser oder Geburtshäuser in ihrer Umgebung. Viele Krankenhäuser ermöglichen werdenden Eltern eine Besichtigung der Räumlichkeiten und stehen für Rückfragen zur Verfügung.

23. bis 28. Schwangerschaftswoche

Ihr Kind reagiert nun auf Geräusche, Lichtquellen und Berührungen durch die Bauchdecke. Am Ende der 28. Schwangerschaftswoche kann Ihr Baby bereits über ein Kilogramm wiegen und ist etwa 38 cm groß. In den folgenden Wochen wächst ihr Kind etwas langsamer, nimmt dafür stetig zu. 

Äußerlich ist die Schwangerschaft nun deutlich erkennbar. Durch die hormonellen Veränderungen können sich auch Ihre Haut und Ihr Haar sichtbar verändern. Von besonders schönem, glänzendem Haar, bis hin zu Haarausfall oder einer Veränderung der Haarstruktur ist alles möglich. Manche Frauen klagen auch über unreine oder sehr empfindliche Haut. Durch die erhöhte Produktion weiblicher Hormone in der Schwangerschaft wird vermehrt Melanin ausgeschüttet. Durch direkte Sonneneinstrahlung kann es deshalb leicht zu Pigmentflecken und anderen Hautveränderungen kommen. Achten Sie am Besten darauf, sich nicht der direkten Sonne auszusetzen oder nutzen Sie Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor um ihre Haut ausreichend zu schützen.

 Wenn Sie gerne einen Geburtsvorbereitungskurs besuchen möchten, wäre nun ein guter Zeitpunkt. Neben der Vorbereitung auf die Geburt erleben viele Frauen den Austausch mit anderen werdenden Müttern als bereichernd und es entstehen immer wieder freundschaftliche Kontakte, die auch nach dem Kurs weiter bestehen. 

28. bis 40. Schwangerschaftswoche

Um die 30. Schwangerschaftswoche herum drehen sich die meisten Babys im Mutterleib in die Geburtsposition, das heißt mit dem Kopf ins mütterliche Becken. Hat sich Ihr Kind bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gedreht, muss Sie das nicht weiter beruhigen. Etliche Kinder drehen sich erst zu einem späteren Zeitpunk.

Ab der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche darf ihr Kind sich auf den Weg auf diese Welt machen, ohne noch als Frühchen zu gelten. 

Das letzte Drittel der Schwangerschaft ist häufig mit Nestbau und Vorbereitungen für das Eintreffen des Kindes gefüllt. Die Kliniktasche muss gepackt und die Geburt im Krankenhaus der Wahl angemeldet werden. Da Sie in der ersten Zeit nach der Geburt sicher anderes im Kopf haben werden als Anträge und Formulare, empfiehlt es sich, wichtige Dokumente bereits im Vorfeld bereitzulegen und ggf. Anträge, sofern möglich, bereits vor der Geburt auszufüllen (siehe Kinderwunsch und Bürokratie). 

 Langsam werden Ihre Bewegungen wahrscheinlich etwas schwerfälliger und sie sind schneller aus der Puste und erschöpft. Versuchen sie sich immer wieder Pausen zu gönnen und muten sie sich nicht zu viel zu. Viele Frauen haben in dieser Phase der Schwangerschaft mit Beschwerden wie, Rückenschmerzen, Sodbrennen, Wassereinlagerungen oder Schlaflosigkeit zu kämpfen. 

Die Hormone sorgen dafür, dass ihr Gewebe weich und dehnbar wird. Dies ist wichtig für die anstehende Geburt, kann aber auch negative Begleiterscheinungen mit sich bringen. Einige Frauen entwickeln während der Schwangerschaft eine Venenschwäche. Falls sie unter schweren und schmerzenden Beinen leiden, können sie sich bei ihrem Hausarzt Kompressionsstrümpfe verschreiben lassen. Gerade wenn sie länger auf den Beinen sind, oder es draußen sehr warm ist können die Strümpfe Entlastung bringen. Leichte Gymnastikübungen, Wechselduschen und das regelmäßige hochlegen der Beine, können die Beschwerden zusätzlich lindern. 

Sechs Wochen vor ihrem errechneten Entbindungstermin beginnt schließlich der Mutterschutz. 

Nutzen sie die letzten Wochen um alles für die Ankunft ihres Babys bereit zu machen, aber auch um sich zu entspannen und noch einmal die Zweisamkeit mit ihrem Partner zu genießen. 

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